Die türkische Nationalhymne: türkischer Text, L...
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Die türkische Nationalhymne: türkischer Text, Lesung in deutscher Schreibung und Übersetzung

Der vollständige Text der türkischen Nationalhymne mit einer Lesung in deutscher Schreibung und zeilenweiser Übersetzung, die Geschichte von 1921, Musik und Regeln für die Zeremonie.

22 Min. Lesezeit Aktualisiert: Oktober 11, 2026
Illustration: der Sitzungssaal der Nationalversammlung in Ankara 1921; die Abgeordneten hören stehend zu, wie die Hymne vom Rednerpult verlesen wird
Illustration: Ankara, 1921. Die Abgeordneten hören die Hymne im Stehen.

Die türkische Nationalhymne heißt „İstiklâl Marşı“, „Unabhängigkeitsmarsch“. Den Text schrieb der Dichter Mehmet Akif Ersoy. Die Große Nationalversammlung nahm ihn am 12. März 1921 an, mitten im Unabhängigkeitskrieg. Die heute gesungene Melodie komponierte Osman Zeki Üngör. Die Hymne hat zehn Strophen, bei Zeremonien werden aber meist nur die ersten beiden gesungen.

Kurz

Zehn Strophen, zwei gesungen.

  • Text: Mehmet Akif Ersoy (1873–1936), Musik: Osman Zeki Üngör (1880–1958).
  • Am 12. März 1921 angenommen von der Nationalversammlung in Ankara; Artikel 3 der Verfassung nennt sie die Nationalhymne.
  • Bei Schulzeremonien werden die Strophen 1 und 2 gesungen — so steht es im Rundschreiben 101/1998 des Bildungsministeriums. Der gesamte Text umfasst 10 Strophen und 41 Zeilen.
  • Die Hymne gewann keinen Wettbewerb. Von mehr als 700 eingesandten Gedichten wurde keines für würdig befunden, zur Hymne zu werden. Akif nahm nicht am Wettbewerb teil.

Hier finden Sie alle Strophen mit einer Lesung in deutscher Schreibung und zeilenweiser Übersetzung. Danach folgen die Geschichte, die Musik und die Regeln für die Zeremonie.

Instrumentalfassung der türkischen Nationalhymne. Wir nennen keinen Interpreten, da in der Datei keine Quelle angegeben ist. Das Bildungsministerium veröffentlicht die Noten der Hymne auf der Seite „Nota“ und Aufnahmen mit Gesang auf der Seite „Sesler“.

Der Text der Hymne mit zeilenweiser Übersetzung

Der türkische Text folgt der Datei „İstiklâl Marşı“ auf der Website der Präsidialverwaltung. Wir haben ihn mit der Niederschrift der Sitzung vom 12. März 1921 auf der Website des Ministeriums für nationale Bildung (MEB) und mit dem Jubiläumsband der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) verglichen: Die Wörter stimmen überein, Unterschiede gibt es nur in der Schreibweise und Zeichensetzung. Die Lesung in deutscher Schreibung und die Übersetzung stammen von uns: nah am Text und ohne Reim. Für ein Gedicht voller Bilder und Wörter aus dem vergangenen Jahrhundert gibt es nicht die eine „richtige“ Übersetzung.

Wählen Sie eine Strophe und blenden Sie Original, Lesung und Übersetzung ein.

Liederbuch · 10 Strophen, 41 Zeilen

İstiklâl Marşı — „Unabhängigkeitsmarsch“

roter Punkt — Strophen, die bei Zeremonien gesungen werden

Tippen Sie auf ein türkisches Wort: Unter der Zeile erscheint seine Bedeutung.

  1. Strophe 1Flagge und Stern des Volkesgesungen

    Das scharlachrote Banner erlischt nicht, solange über der Heimat noch ein Herd raucht; der Stern auf dem Banner ist der Stern des Volkes.

    1. Korkma, sönmez bu şafaklarda yüzen al sancak;

      Korkma, sönmes bu schafaklarda jüsen al sandschak;

      Fürchte dich nicht: Das scharlachrote Banner, das in diesem Morgenrot schwebt, wird nicht erlöschen,

    2. Sönmeden yurdumun üstünde tüten en son ocak.

      Sönmeden jurdumun üstünde tüten en son odschak.

      solange der letzte rauchende Herd über meiner Heimat nicht erlischt.

    3. O benim milletimin yıldızıdır, parlayacak;

      O benim milletimin jeldeseder, parlajadschak;

      Das ist der Stern meines Volkes — er wird strahlen;

    4. O benimdir, o benim milletimindir ancak.

      O benimdir, o benim milletimindir andschak.

      er ist mein, er gehört allein meinem Volk.

  2. Strophe 2An den Halbmondgesungen

    Der Dichter bittet den Halbmond, nicht finster dreinzublicken: Das Blut wurde nicht umsonst vergossen, und Unabhängigkeit ist das Recht des Volkes, das Gott verehrt.

    1. Çatma, kurban olayım çehreni ey nazlı hilâl!

      Tschatma, kurban olajem tschehreni ej nasle hiljal!

      Blicke nicht finster drein — möge ich mich für dein Antlitz opfern, o eigenwilliger Halbmond!

    2. Kahraman ırkıma bir gül… ne bu şiddet bu celâl?

      Kahraman erkema bir gül… ne bu schiddet bu dscheljal?

      Schenke meinem heldenhaften Stamm ein Lächeln: Wozu diese Härte, dieser Zorn?

    3. Sana olmaz dökülen kanlarımız sonra helâl,

      Sana olmas dökülen kanlaremes sonra heljal,

      Sonst wird dir unser vergossenes Blut später nicht vergeben sein;

    4. Hakkıdır, Hakk’a tapan, milletimin istiklâl.

      Hakkeder, Hakka tapan, milletimin istikljal.

      Unabhängigkeit ist das Recht meines Volkes, das Hakk (Gott) anbetet.

  3. Strophe 3Freiheit: „Ich bin wie eine Flut“

    Das Volk hat immer frei gelebt; ihm Ketten anzulegen, wäre Wahnsinn. Es ist wie eine Flut, die Dämme niederreißt.

    1. Ben ezelden beridir hür yaşadım, hür yaşarım.

      Ben eselden beridir hür jaschadem, hür jascharem.

      Seit Urzeiten habe ich frei gelebt und werde frei leben.

    2. Hangi çılgın bana zincir vuracakmış? Şaşarım!

      Hangi tschelgen bana sindschir wuradschakmesch? Schascharem!

      Welcher Wahnsinnige will mir Ketten anlegen? Ich staune!

    3. Kükremiş sel gibiyim; bendimi çiğner, aşarım;

      Kükremisch sel gibijim; bendimi tschijner, ascharem;

      Ich bin wie eine tosende Flut: Ich zertrample meinen Damm und ströme über ihn hinweg;

    4. Yırtarım dağları, enginlere sığmam, taşarım.

      Jertarem dalare, enginlere semam, tascharem.

      ich zerreiße Berge; selbst die Weite ist mir zu eng — ich trete über die Ufer.

  4. Strophe 4Der Westen, „Zivilisation“ und Glaube

    Mag eine stählerne Mauer die Horizonte des Westens umgeben — das Volk hat eine Grenze aus Glauben, und die „Zivilisation“ ist nur ein Ungeheuer mit einem einzigen Zahn.

    1. Garb’ın âfâkını sarmışsa çelik zırhlı duvar;

      Garben afakene sarmeschsa tschelik serhle duwar;

      Mag auch eine stahlgepanzerte Mauer die Horizonte des Westens umgeben —

    2. Benim iman dolu göğsüm gibi serhaddim var.

      Benim iman dolu göjsüm gibi serhaddim war.

      ich habe eine Grenze wie meine Brust, die voller Glauben ist.

    3. Ulusun, korkma! Nasıl böyle bir îmânı boğar,

      Ulussun, korkma! Nassel böjle bir imane boar,

      Mag es heulen — fürchte dich nicht! Wie könnte solch einen Glauben ersticken,

    4. “Medeniyet!” dediğin tek dişi kalmış canavar?

      „Medenijet!“ dediin tek dischi kalmesch dschanawar?

      das, was du „Zivilisation“ nennst — ein Ungeheuer mit einem einzigen verbliebenen Zahn?

  5. Strophe 5An den Soldaten

    Lass den Feind nicht ins Heimatland, schütze es mit deinem Körper — die verheißenen Tage werden kommen.

    1. Arkadaş! Yurduma alçakları uğratma sakın;

      Arkadasch! Jurduma altschaklare uratma saken;

      Freund! Wage es nicht, Niederträchtige in meine Heimat zu lassen;

    2. Siper et gövdeni, dursun bu hayâsızca akın.

      Siper et göwdeni, dursun bu hajassesdscha aken.

      schütze sie mit deinem Körper — dieser schamlose Ansturm soll zum Stillstand kommen.

    3. Doğacaktır sana va’dettiği günler Hakk’ın…

      Doadschakter sana wadettii günler Hakken…

      Die Tage, die Hakk dir verheißen hat, werden aufgehen…

    4. Kim bilir, belki yarın… belki yarından da yakın.

      Kim bilir, belki jaren… belki jarendan da jaken.

      Wer weiß — vielleicht morgen… vielleicht noch früher als morgen.

  6. Strophe 6Erde ist nicht bloß Erde

    Die Erde unter den Füßen ist nicht bloß Boden: Unter ihr liegen Gefallene ohne Leichentuch. Gib die Heimat nicht einmal für die ganze Welt her.

    1. Bastığın yerleri “toprak!” diyerek geçme, tanı!

      Basteen jerleri „toprak!“ dijerek getschme, tane!

      Geh nicht mit dem Wort „Erde!“ über den Boden, den du betrittst — erkenne ihn:

    2. Düşün altındaki binlerce kefensiz yatanı.

      Düschün altendaki binlerdsche kefensis jatane.

      denke an die Tausenden, die unter dir ohne Leichentuch liegen.

    3. Sen şehîd oğlusun, incitme, yazıktır atanı;

      Sen schehid olussun, indschitme, jasekter atane;

      Du bist der Sohn eines Şehit: Kränke deinen Vorfahren nicht, es wäre eine Sünde;

    4. Verme, dünyâları alsan da, bu cennet vatanı.

      Werme, dünjalare alsan da, bu dschennet watane.

      gib diese paradiesische Heimat nicht her, selbst wenn du dafür ganze Welten bekämst.

  7. Strophe 7Alles für die Heimat

    Wer würde sich nicht für solch ein Land opfern? Drücke die Erde zusammen — und Şehits werden hervorströmen. Wenn Gott einen nur nicht von der Heimat trennt.

    1. Kim bu cennet vatanın uğruna olmaz ki fedâ?

      Kim bu dschennet watanen uruna olmas ki feda?

      Wer würde sich nicht für diese paradiesische Heimat opfern?

    2. Şühedâ fışkıracak, toprağı sıksan şühedâ!

      Schüheda feschkeradschak, toprae seksan schüheda!

      Şehits werden hervorströmen, wenn du die Erde in der Hand zusammendrückst: Şehits!

    3. Cânı, cânânı, bütün varımı alsın da Hudâ,

      Dschane, dschanane, bütün wareme alsen da Huda,

      Gott möge mein Leben nehmen, meine Geliebte, alles, was ich habe,

    4. Etmesin tek vatanımdan beni dünyâda cüdâ.

      Etmessin tek watanemdan beni dünjada dschüda.

      wenn er mich in dieser Welt nur nicht von meiner einzigen Heimat trennt.

  8. Strophe 8Gebet: Gotteshaus und Gebetsruf

    Keine fremde Hand soll das Gotteshaus berühren, und der Gebetsruf soll ewig über der Heimat erklingen.

    1. Ruhumun senden, İlâhî, şudur ancak emeli:

      Ruhumun senden, Iljahi, schudur andschak emeli:

      O Gott, dies ist der einzige Wunsch meiner Seele an Dich:

    2. Değmesin ma’bedimin göğsüne nâ-mahrem eli!

      Dejmessin mabedimin göjsüne na-mahrem eli!

      keine fremde Hand soll die Brust meines Gotteshauses berühren!

    3. Bu ezanlar-ki şehâdetleri dînin temeli–

      Bu esanlar ki schehadetleri dinin temeli-

      Diese Gebetsrufe, deren Bekenntnisworte die Grundlage des Glaubens sind,

    4. Ebedî yurdumun üstünde benim inlemeli.

      Ebedi jurdumun üstünde benim inlemeli.

      sollen über meiner ewigen Heimat erklingen.

  9. Strophe 9Die Stimme des Gefallenen

    Wenn der Gebetsruf auf ewig erklingt, wird sich der Grabstein des Gefallenen verneigen, und er selbst wird sich aus der Erde zum Thron erheben.

    1. O zaman vecd ile bin secde eder –varsa– taşım;

      O saman wedschd ile bin sedschde eder – warsa – taschem;

      Dann wird sich mein Stein in Verzückung tausendmal niederwerfen — wenn ich einen habe;

    2. Her cerîhamdan, İlâhî, boşanıp kanlı yaşım,

      Her dscherihamdan, Iljahi, boschanep kanle jaschem,

      aus jeder meiner Wunden, o Gott, werden blutige Tränen strömen,

    3. Fışkırır rûh-i mücerred gibi yerden na’şım;

      Feschkerer ruh-i müdscherred gibi jerden naschem;

      und mein Leib wird wie ein körperloser Geist aus der Erde hervorbrechen;

    4. O zaman yükselerek Arş’a değer, belki başım.

      O saman jükselerek Arscha deer, belki baschem.

      dann wird mein Kopf, emporgehoben, vielleicht den Thron berühren.

  10. Strophe 10Schluss: Recht auf Unabhängigkeit

    Der Dichter fordert den Halbmond auf, wie das Morgenrot zu wehen; das Blut wurde nicht vergebens vergossen, und Freiheit und Unabhängigkeit sind das Recht des Volkes.

    1. Dalgalan sen de şafaklar gibi ey şanlı hilâl;

      Dalgalan sen de schafaklar gibi ej schanle hiljal;

      Wehe auch du wie das Morgenrot, o ruhmreicher Halbmond;

    2. Olsun artık dökülen kanlarımın hepsi helâl.

      Olsun artek dökülen kanlaremen hepsi heljal.

      möge dir von nun an all mein vergossenes Blut vergeben sein.

    3. Ebediyen sana yok, ırkıma yok izmihlâl:

      Ebedijen sana jok, erkema jok ismihljal:

      Auf ewig soll es weder für dich noch für meinen Stamm einen Untergang geben:

    4. Hakkıdır, hür yaşamış bayrağımın hürriyet;

      Hakkeder, hür jaschamesch bajraemen hürrijet;

      Freiheit ist das Recht meines Banners, das frei gelebt hat;

    5. Hakkıdır, Hakk’a tapan milletimin istiklâl!

      Hakkeder, Hakka tapan milletimin istikljal!

      Unabhängigkeit ist das Recht meines Volkes, das Hakk anbetet!

Strophe 1 von 10

Im Modus „Auswendig lernen“ sind die türkischen Zeilen verborgen: Rufen Sie sich eine Zeile ins Gedächtnis und tippen Sie darauf, um sich zu prüfen. Am Ende von Strophe 8 haben wir einen Punkt gesetzt und das Wort varsa in Strophe 9 zwischen zwei Gedankenstriche gestellt. In der Datei der Präsidialverwaltung fehlt der Punkt am Ende von Strophe 8; nach varsa steht ein Bindestrich statt eines Gedankenstrichs. Die Schreibweisen ezanlar-ki und dînin haben wir aus dem Original übernommen.

So lesen Sie laut: zehn ungewohnte Buchstaben

Türkisch wird fast so gelesen, wie es geschrieben wird. Es gibt nur wenige ungewohnte Buchstaben, und fast alle kommen in den beiden gesungenen Strophen vor. Tippen Sie auf eine Kachel: Der Buchstabe leuchtet auf der Tafel auf, und daneben erscheint ein Beispiel aus der Hymne.

Setzkasten · 10 Buchstaben

Buchstaben antippen — er leuchtet auf der Tafel

  • ohne Punkt: ein dumpfes, kurzes e wie in „bitte“ ırkıma — „erkema“

  • mit Punkt, auch als Großbuchstabe İ: ein normales i milletimin — „milletimin“

  • wie das deutsche ö sönmez — „sönmes“

  • wie das deutsche ü hür — „hür“

  • immer „dsch“ wie in „Dschungel“, nie „ts“ sancak — „sandschak“

  • „tsch“ wie in „Matsch“ çatma — „tschatma“

  • „sch“ wie in „Schule“ şafaklarda — „schafaklarda“

  • wie das deutsche j in „ja“ yurdumun — „jurdumun“

  • ein langer Vokal; der Konsonant davor wird weich hilâl — „hiljal“

  • immer hörbar, auch mitten im Wort, nie ein Dehnungs-h çehreni — „tschehreni“

ı Iohne Punkt: ein dumpfes, kurzes e wie in „bitte“

ırkıma — „erkema“

Strophen 1 und 2 werden gesungen

Korkma, sönmez bu şafaklarda yüzen al sancak;

Sönmeden yurdumun üstünde tüten en son ocak.

O benim milletimin yıldızıdır, parlayacak;

O benimdir, o benim milletimindir ancak.

Çatma, kurban olayım çehreni ey nazlı hilâl!

Kahraman ırkıma bir gül… ne bu şiddet bu celâl?

Sana olmaz dökülen kanlarımız sonra helâl,

Hakkıdır, Hakk’a tapan, milletimin istiklâl.

Häufigkeit in Strophe 1 und 2: 12

Unsere Lesung ist eine Orientierungshilfe, keine genaue Lautschrift. Der Buchstabe ğ kommt in den Strophen 1 und 2 nicht vor: Er wird nicht gesprochen, sondern verlängert den Vokal davor (doğacaktır — „doadschakter“). Das türkische z klingt wie das s in „Rose“; in der Lesung steht dafür s. Die Schaltfläche „Wort anhören“ verwendet die Stimme Ihres Browsers, sofern Türkisch verfügbar ist.

Schwierige Stellen der Übersetzung

An einigen Stellen lässt sich der türkische Text unterschiedlich verstehen. Hier zeigen wir diese Stellen und unsere Entscheidungen. Es sind unsere eigenen, keine Auslegung einer Behörde.

StelleSchwierigkeitUnsere Wahl
Hakk / hak (Strophen 2, 5, 10)Hak bedeutet „Recht“ und „Wahrheit“; mit zwei k und Apostroph (Hakk’a) ist Gott gemeint. In den Zeilen „Hakkıdır, Hakk’a tapan…“ stehen beide Bedeutungen nebeneinander.Beides: „Recht“ und „Hakk (Gott)“
bir gül (Strophe 2)Wörtlich „eine Rose“. Doch gül ist auch die Befehlsform „lächle“ von gülmek, und die Zeile richtet sich an den Halbmond.„Schenke ein Lächeln“
Ulusun (Strophe 4)Eine Form des Verbs ulumak, „heulen“: „Mag es heulen“. In den von uns gefundenen Quellen wird diese Form nicht erläutert.„Mag es heulen — fürchte dich nicht!“
tek dişi kalmış canavar (Strophe 4)Wörtlich „ein Ungeheuer, dem ein Zahn geblieben ist“. Die Beiträge im TBMM-Sammelband verstehen „Zivilisation“ hier als den „zivilisierten“ Feind — den Westen, nicht Kultur im Allgemeinen.„Ungeheuer mit einem einzigen Zahn“
şehit / şühedâ (Strophen 6, 7)Laut dem TDK-Wörterbuch ein Mensch, der für ein heiliges Ziel oder seinen Glauben gestorben ist. Im Deutschen gibt es kein genau entsprechendes Wort; „Märtyrer“ klingt anders.„Şehit“ beibehalten
Arş (Strophe 9)Der Thron des Allerhöchsten in der islamischen Tradition; im Alltagsdeutsch gibt es dafür kein eigenes Wort.„Thron“

Wie die Hymne entstand: Winter 1920–1921

Die Hymne entstand in einem Land im Krieg: Im Sommer 1920 waren große Teile des Landes besetzt, und Ankara stellte eine neue Armee auf. Der Wettbewerb um den Text blieb ohne Ergebnis. Daraufhin wandte sich der Minister an einen Dichter, der nicht daran teilnehmen wollte. Blättern Sie im Kalender: Zwischen der Eröffnung der Nationalversammlung und der Abstimmung über die Hymne verging nicht einmal ein Jahr.

Abreißkalender · 8 Blätter

Von der Eröffnung der Nationalversammlung bis zur Abstimmung über die Hymne

  1. April1920

    23Freitag

    In Ankara wird die Große Nationalversammlung eröffnet.

    Es herrscht Krieg: Große Teile des Landes sind besetzt, Ankara stellt eine neue Armee auf.

    MEB, „Öykü“

  2. Oktober1920

    25Montag

    Das Bildungsministerium schreibt einen Wettbewerb für den Text des Nationalmarsches aus.

    Der Preis beträgt 500 Lira, Einsendeschluss ist der 23. Dezember 1920. Mehr als 700 Gedichte werden eingesandt (nach manchen Quellen 724); sieben kommen in die engere Auswahl, doch keines wird für würdig befunden, zur Hymne zu werden.

    MEB; TBMM-Sammelband

  3. Dezember1920

    24Freitag

    Mehmet Akif und Eşref Edip kommen aus Kastamonu nach Ankara.

    Mustafa Kemal lädt sie zu einem etwa einstündigen Gespräch ein. Akif nimmt nicht am Wettbewerb teil.

    MEB, „Öykü“

  4. Februar1921

    5Samstag

    Minister Hamdullah Suphi schreibt Akif.

    Er nennt die Teilnahme des Dichters das „letzte Mittel“ und verspricht, die Frage des Geldpreises zu klären.

    MEB, „Öykü“

  5. Februar1921

    15Dienstag

    Akif reicht das Gedicht ein.

    Das Datum stammt aus einem Beitrag des TBMM-Sammelbands; ein anderer nennt den 7. Februar.

    TBMM-Sammelband

  6. Februar1921

    17Donnerstag

    Das Gedicht erscheint in der Zeitschrift „Sebîlürreşâd“ und der Zeitung „Hâkimiyet-i Millîye“.

    Mit der Widmung „Kahraman Ordumuza“ — „Unserer heldenhaften Armee“.

    MEB, „Öykü“; Widmung: Datei der Präsidialverwaltung

  7. März1921

    1Dienstag

    Das Gedicht wird in der Nationalversammlung vom Rednerpult verlesen.

    Die Lesung löst im Saal große Ergriffenheit aus.

    Niederschrift auf der MEB-Website; TBMM-Sammelband

  8. März1921

    12Samstag

    Die Nationalversammlung nimmt die Hymne mit überwältigender Mehrheit an.

    Gegen 17:45 Uhr; Adnan Adıvar leitet die Sitzung. Auf Vorschlag von Refik, dem Abgeordneten für Konya, hört man die Hymne im Stehen.

    Niederschrift auf der MEB-Website; TBMM-Sammelband

Blatt 1 von 8

Akif wollte seinen Namen nicht mit einem Geldpreis verbunden sehen. In seinem Brief vom 5. Februar 1921 nannte Minister Hamdullah Suphi die Teilnahme des Dichters das „letzte Mittel“ und versprach, alles zu tun, was dessen „edle Sorge“ verlange (MEB). In der Sitzung vom 12. März erklärte Suphi den Abgeordneten: Akif habe Gerede über Geld befürchtet. Der Minister habe versprochen, Vorkehrungen zu treffen, und daraufhin habe der Dichter das Gedicht geschickt (MEB-Niederschrift).

Illustration: eine Winternacht; hinter dem Fenster einer Derwischloge schreibt ein Mann bei Lampenlicht, in der Ferne eine Kuppel und die Burg von Ankara
Illustration: die Derwischloge Taceddin in Ankara, Winter 1921.

Laut MEB zog sich Akif in ein Zimmer der Derwischloge (Taceddin Dergâhı) hinter dem Hacettepe-Hügel zurück und begann zu schreiben. Wie viele Tage er für den Text brauchte, ist in den Quellen umstritten. Nach Hasan Basri Çantays Bericht waren es zwei bis drei Tage nach dem Brief des Ministers. Einer der Autoren des TBMM-Sammelbands hält zwei bis drei Tage für unmöglich und geht von 10–12 Tagen aus: Akif könnte die Idee seit November mit sich getragen haben.

Auch darüber, wer den Wettbewerb ausschrieb, gibt es unterschiedliche Berichte. Rıza Nur, der damalige Bildungsminister, schreibt in seinen Erinnerungen, er habe ihn selbst ausgeschrieben (MEB). Laut dem TBMM-Sammelband beschlossen İsmet (İnönü) und Rıza Nur gemeinsam, dass ein Nationalmarsch nötig sei, und beauftragten Kâzım Nami (Duru) damit.

Als die Hymne angenommen wurde, lehnte Akif den Preis ab: „Ben yarışmaya girmedim, bu para benim değildir“ — „Ich habe nicht am Wettbewerb teilgenommen, dieses Geld gehört mir nicht“ (TBMM-Sammelband). Man erklärte ihm, dass das Geld nach den Regeln nicht in der Kasse der Nationalversammlung bleiben könne. Daraufhin nahm er es an und spendete die gesamten 500 Lira der Einrichtung Dârülmesâî, die armen Frauen und Kindern ein Handwerk beibrachte und ihnen Arbeit gab. Nach Einschätzung des Sammelbands entsprach der Preis dem Jahresgehalt eines Abgeordneten. Der Dichter selbst besaß laut MEB nicht einmal einen Mantel.

Man sagt

„Die Hymne gewann den Wettbewerb“

Bekannt ist

Aus dem Wettbewerb ging keine Hymne hervor: Von mehr als 700 Gedichten wurde keines für würdig befunden, und Akif nahm nicht daran teil. Ihn bat man gesondert um ein Gedicht.

Man sagt

„Akif ritzte die Zeilen mit einem Nagel in die Wand“

Bekannt ist

Das ist eine Überlieferung. MEB erwähnt den Nagel „nach Erzählungen“ (rivayetlere göre); die Erinnerungen im TBMM-Sammelband sprechen von einem Bleistift. Belege dafür haben wir nicht gefunden.

Man sagt

„Die Hymne entstand in einer einzigen Nacht“

Bekannt ist

Die Quellen widersprechen sich: Nach Hasan Basri Çantay waren es zwei bis drei Tage nach dem Brief des Ministers; nach einem Autor des TBMM-Sammelbands 10–12 Tage.

„Ich habe es dem Volk geschenkt — unserer heldenhaften Armee; nun gehört es dem Volk.“ So antwortete Akif laut dem TBMM-Sammelband auf Eşref Edips Frage, warum die Hymne nicht in seinem Buch stehe.

Das Gedicht ist „Kahraman Ordumuza“ — „unserer heldenhaften Armee“ — gewidmet. Akif nahm es nicht in seinen Gedichtband „Safahat“ auf. MEB führt auch eine andere, von Ayhan Songar aufgezeichnete Erzählung an: Kurz vor Akifs Tod fragte man ihn, ob es nicht besser wäre, die Hymne neu zu schreiben. Er antwortete: „Gott bewahre dieses Volk davor, noch einmal einen Unabhängigkeitsmarsch schreiben zu müssen.“ Diese Überlieferung wurde durch Nacherzählungen weitergegeben. Schon 1921 gab es Streit: Der Abgeordnete Besim Atalay sagte, „bestellte“ Gedichte hätten keinen Bestand. Der TBMM-Sammelband ergänzt, dass manche an den scharfen Worten über den Westen und dem stark religiösen Inhalt Anstoß nahmen.

Mehr über Akifs Zeit: „Osmanisches Jerusalem“ und „Halide Edip Adıvar“ über die Schriftstellerin, die am Unabhängigkeitskrieg teilnahm.

Die Musik der Hymne: warum nicht gleich Üngör?

Der Text wurde 1921 angenommen, die heute gesungene Melodie aber erst viel später. Anfangs sang man die Hymne zu verschiedenen Melodien. Nehmen Sie die Schallplatten nacheinander aus dem Regal.

Plattenregal · 1921–1930

Zu welcher Musik die Hymne gesungen wurde

Kriegsjahre

Hymne zu 16 Melodien

Während des Krieges gab es keine einheitliche Melodie: Laut dem TBMM-Sammelband sang man die Hymne zu nicht weniger als 16 verschiedenen Melodien.

TBMM-Sammelband

Bis Mai 1922

55 Musikfassungen

So viele Fassungen gingen laut dem TBMM-Sammelband beim Ministerium ein. Die Nationalversammlung übernahm die Auswahl: Minister Suphi bat darum, sie einer Fachkommission in Istanbul zu übertragen, doch die Abgeordneten lehnten das ab. Tunalı Hilmi, der Abgeordnete für Bolu, sagte: „Bu marş İstanbul’a gidemez. Ankara her şeyi kendisi yapar“ — „Dieser Marsch kann nicht nach Istanbul gehen. Ankara macht alles selbst.“

TBMM-Sammelband; MEB, „Beste / Tezkere“

1923 oder 1924 — 1930

Ali Rıfat Çağatays Melodie

Laut dem TBMM-Sammelband wurde sie am 12. Juli 1923 als Melodie der Hymne angenommen; die türkische Wikipedia nennt 1924. Das Jahr ist also umstritten. Zu dieser Musik wurde die Hymne bis 1930 aufgeführt.

TBMM-Sammelband; türkische Wikipedia

Heute gesungen

Osman Zeki Üngörs Melodie

Laut MEB komponierte Üngör die Melodie 1922 unter dem Eindruck der Befreiung von İzmir. Die Autoren der Beiträge im TBMM-Sammelband schreiben, dass die Musik nicht für Akifs Verse entstand und erst später mit ihnen verbunden wurde. Deshalb passen die Betonungen der Wörter und der Melodie an manchen Stellen nicht zusammen. Durch ein Rundschreiben des Ministeriums löste sie 1930 Çağatays Melodie ab.

MEB, „Zeki Üngör“; TBMM-Sammelband

Wählen Sie eine Hülle: Die Platte wird auf den Plattenspieler gelegt. Solange die Aufnahme vom Anfang der Seite läuft, dreht sich Üngörs Platte.

Osman Zeki Üngör (1880–1958) wurde in Istanbul geboren. Laut MEB trat er 1891 in das Hoforchester „Mızıka-i Hümayun“ ein, fiel Sultan Abdülhamid II. auf und stieg zum Orchesterleiter auf. Nach Ausrufung der Republik zog er nach Ankara, leitete das Orchester des Präsidenten und stand von 1924 bis 1934 der Musiklehrerschule vor. Bei seiner Beerdigung wurde mit besonderer Genehmigung „İstiklâl Marşı“ gespielt.

Üngör selbst erzählte (MEB): Zwei bis drei Tage nachdem die Kavallerie in das befreite İzmir eingezogen war, besuchte ihn der Grundschullehrer İhsan und berichtete ihm aufgeregt von den Ereignissen. Der Komponist setzte sich ans Klavier und spielte, was „in ihm entstand“. Am nächsten Tag machte er weiter; nach zwei Tagen war die Melodie fertig.

Warum nur zwei Strophen gesungen werden

MEB-Rundschreiben 101/1998, Punkt 12

10 Strophen im Text, 2 bei der Zeremonie.

„İstiklâl Marşımızın ilk iki kıtasının söylenmesi esastır“ — „Grundsätzlich sind die ersten beiden Strophen unserer Hymne zu singen“. Diese Regel gilt für Flaggenzeremonien in Bildungseinrichtungen.

Die Hymne selbst ist nicht gekürzt. Artikel 3 der Verfassung lautet: „Milli marşı “İstiklal Marşı”dır“ — „Die Nationalhymne ist der ‚Unabhängigkeitsmarsch‘“. Die am 18. Januar 1982 veröffentlichte MEB-Anweisung (Tebliğler Dergisi, Nr. 2104) schreibt vor, die Hymne im Musikunterricht bei Gelegenheit vollständig als Gedicht zu lesen und die Strophen zu erklären.

Was wir nicht fanden

Warum gerade zwei Strophen für die Zeremonien gewählt wurden, erklären die gefundenen Dokumente nicht. Wir werden dafür keinen Grund erfinden. Ein gesondertes Gesetz dazu, wie viele Strophen außerhalb von Schulen zu singen sind, haben wir ebenfalls nicht gefunden.

Wie Sie sich verhalten, wenn die Hymne erklingt

Kurz gesagt: Stehen Sie auf, beenden Sie Gespräche und legen Sie das Telefon weg, solange die Hymne erklingt. Die ausführlichen Regeln gelten für Schulen.

Illustration: ein Schulhof; Kinder und eine Lehrkraft singen, am Flaggenmast wird die rote Flagge gehisst
Illustration: morgendliche Zeremonie auf dem Schulhof.

Unser Rat für Gäste

Das ist keine Vorschrift aus einem Dokument, sondern ein Brauch. Wenn die Hymne auf einem Platz, im Stadion oder bei einer Zeremonie erklingt, halten Sie inne, stehen Sie aufrecht, legen Sie das Telefon weg und sprechen Sie nicht, bis sie endet. Mitsingen müssen Sie nicht: Es geht um Respekt. Das erste Beispiel gaben die Abgeordneten selbst: Am 12. März 1921 hörten sie die Hymne im Stehen.

Die Hymne erklingt bei den Zeremonien an den Nationalfeiertagen.

Die Hymne heute: 12. März und hundertjähriges Jubiläum

Der 12. März wird in der Türkei als Tag der Annahme der Hymne und des Gedenkens an Mehmet Akif Ersoy begangen (Seite des Ministeriums für Kultur und Tourismus). Die Hymne ist ein verpflichtender Teil der Flaggenzeremonien an Schulen.

Zum hundertjährigen Jubiläum der Annahme erklärte die Nationalversammlung 2021 zum „Jahr des Unabhängigkeitsmarsches“. Laut dem TBMM-Sammelband steht dies in Übergangsartikel 1, der in Artikel 34 des Gesetzes Nr. 7261 eingefügt wurde. Das am 6. März 2021 veröffentlichte Rundschreiben des Präsidenten Nr. 2021/6 nannte 2021 das „Jahr Mehmet Akifs und des Unabhängigkeitsmarsches“. Am 12. März 2021, genau hundert Jahre später, begann in der Nationalversammlung ein Symposium über die Hymne und ihren Autor. Der daraus entstandene Sammelband ist eine unserer Quellen.

Häufige Fragen

Wie viele Strophen hat die Hymne der Türkei, wie viele singt man?

Zehn Strophen: neun mit je vier Zeilen und die zehnte mit fünf, insgesamt 41 Zeilen. Bei Zeremonien werden meist die ersten beiden gesungen; für Schulen steht dies im MEB-Rundschreiben 101/1998.

Wer schrieb Text und Musik?

Den Text schrieb Mehmet Akif Ersoy (1873–1936), die Musik Osman Zeki Üngör (1880–1958). Vor Üngörs Melodie wurde die Hymne zu anderen Melodien gesungen; von 1923 oder 1924 bis 1930 zur Musik von Ali Rıfat Çağatay.

Wann wurde sie angenommen, was heißt ihr Name?

Am 12. März 1921. Laut dem TDK-Wörterbuch bedeutet İstiklâl „Unabhängigkeit“ und marş „Marsch“; daraus ergibt sich der deutsche Name „Unabhängigkeitsmarsch“.

Muss man aufstehen und mitsingen?

Aufzustehen ist üblich. Bei Schulzeremonien werden die ersten beiden Strophen gesungen; gesonderte Regeln für Gäste des Landes haben wir nicht gefunden. Es genügt, ruhig zu stehen, solange die Hymne erklingt: Das zeigt Respekt.

Wie schreibt man den Namen richtig?

In der Datei der Präsidialverwaltung steht „İstiklâl Marşı“ mit einem Zeichen über dem a, im Verfassungstext „İstiklal Marşı“ ohne dieses Zeichen. Beide Schreibweisen kommen vor.

Gibt es den Text in arabischer Schrift?

1921 wurde die Hymne in osmanischer Schrift gedruckt: Die Türkei wechselte am 1. November 1928 zum lateinischen Alphabet. Wir zeigen diese Fassung nicht, weil wir keine Quelle gefunden haben, anhand derer sich jeder Buchstabe und jedes Vokalzeichen prüfen lässt. Heute wird die Hymne nach dem lateinischen Text gelernt und gesungen.

Unsere Prüfung und Quellen

Der türkische Text stammt aus der Datei auf der Website der Präsidialverwaltung. Wir haben ihn mit der Niederschrift der Sitzung vom 12. März 1921 auf der MEB-Website und dem TBMM-Jubiläumsband „100. Yılında İstiklâl Marşı ve Mehmed Âkif“ verglichen: Die Wörter stimmen überein, Unterschiede gibt es nur in der Schreibweise und Zeichensetzung. Die Wortbedeutungen haben wir im TDK-Wörterbuch geprüft. Für Wörter, die dort fehlen (garp, serhat, hüda, vecd, cerih, naaş), stammen die Erklärungen von uns. Bei der Prüfung meldete mevzuat.gov.tr einen Zertifikatsfehler, und mfa.gov.tr verweigerte den Zugriff. Wir versuchten nicht, das zu umgehen, und verwendeten Texte auf anderen Websites staatlicher Stellen.

Was wir nicht gefunden haben und deshalb nicht behaupten: den Grund für die Regel mit den zwei Strophen, gesonderte Verhaltensregeln für Touristen, einen Beleg für die Geschichte vom Nagel an der Wand und übereinstimmende Daten zur Annahme der Melodien von Çağatay und Üngör.

  1. „İstiklâl Marşı: Öykü“ — Entstehungsgeschichte, Wettbewerb, Suphis Brief, Veröffentlichung, Spende von 500 Lira — MEB, geprüft am 29.09.2026
  2. Niederschrift der Sitzung vom 12. März 1921 („Meclisten / Kabulü“) — MEB, geprüft am 29.09.2026
  3. „Meclisten / Tezkere“ — Sitzungen vom 26. Februar und 1. März 1921 — MEB, geprüft am 29.09.2026
  4. „Zeki Üngör“ — Biografie des Komponisten und Bericht über die Melodie — MEB, geprüft am 29.09.2026
  5. „Beste / Tezkere“ — Auswahl der Melodie in der Nationalversammlung — MEB, geprüft am 29.09.2026
  6. „Beste / Nota“ — Noten der Hymne — MEB, geprüft am 29.09.2026
  7. „Sesler“ — Aufnahmen der Hymne — MEB, geprüft am 29.09.2026
  8. „Mevzuat“ — Artikel 3 der Verfassung, Flaggenverordnung (85/9034), Art. 23, Anweisung von 1982 (Nr. 2104) und Rundschreiben 101/1998 „İstiklâl Marşı — Bayrak Töreni“, Punkte 9–12 — MEB, geprüft am 11.10.2026
  9. Datei „İstiklâl Marşı“ — türkischer Text — Präsidialverwaltung der Türkei, geprüft am 29.09.2026
  10. „100. Yılında İstiklâl Marşı ve Mehmed Âkif“ — TBMM, geprüft am 29.09.2026
  11. „Türk Bayrağı ve İstiklâl Marşı“ — 12. März — Ministerium für Kultur und Tourismus, geprüft am 29.09.2026
  12. „Güncel Türkçe Sözlük“ — TDK, geprüft am 29.09.2026
  13. „İstiklal Marşı“ — Überblicksartikel, keine Primärquelle — Türkische Wikipedia, geprüft am 29.09.2026

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