Osman I., Dynastiegründer: Was die Quellen sagen
Wer Osman I. laut den Quellen war: ein byzantinischer Historiker, zwei Urkunden und wann die bekannten Geschichten aufgeschrieben wurden.
Inhaltsverzeichnis

Osman I. gab der osmanischen Dynastie ihren Namen. Was sich über ihn sagen lässt, hängt davon ab, wann die jeweilige Quelle entstand. Ein byzantinischer Historiker und zwei Urkunden stammen aus seiner eigenen Zeit, zwei Autoren der 1330er Jahre ergänzen wenig, und die bekanntesten Geschichten wurden 80 bis 175 Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben.
Kurz gefasst
Genannt 1302, 1323 und 1324,
ab dem 15. Jahrhundert neu erzählt.
- Wer: ein Heerführer im Grenzgebiet (ein alp, ein gazi) um Söğüt und Bilecik in Nordwestanatolien, in der Urkunde von 1323 als Sohn Ertuğruls genannt.
- Zu seinen Lebzeiten: Der byzantinische Historiker Pachymeres nennt ihn bei der Schlacht von Bapheus am 27.07.1302. Zwei Urkunden zeigen, dass er im September 1323 noch lebte und im März 1324 bereits verstorben war.
- Später erzählt: Ertuğruls Geschichte, die Kayı-Abstammung, der Traum und die silberne Kuppel erscheinen erstmals in Chroniken aus dem frühen 15. Jahrhundert bis etwa 1500.
- Das Jahr 1299: das traditionelle Datum für den Beginn des Staates. Das erste Datum aus einer Quelle seiner eigenen Zeit ist Bapheus, der 27.07.1302.
- Titel: İbn Battûta schreibt in den 1330er Jahren „Sultan Osmancık“. Eine Inschrift von 1337 nennt seinen Sohn Orhan „Sultan der Gazis“.
Die Karte
Wo Osmans Männer waren, Station für Station
- Unter Osman oder Orhan
- Byzantinische Stadt
- Belagert
- Gebiet, Lage ungefähr
- Streifgebiet seiner Männer
1284
Söğüt, die Grenzstadt
Später in Chroniken erzählt
Söğüt ist die letzte Stadt auf seldschukischer Seite; bei Bilecik beginnt das byzantinische Grenzgebiet. Die Herren zwischen den beiden Städten erkennen den seldschukischen Sultan an und leben mit den Turkmenen in Frieden. Die Familien überwintern in den Dörfern und ziehen im Sommer mit ihren Herden auf die Weiden von Domaniç.
- Osmans Raubzüge beginnen 1284 mit der Einnahme von Kulaca.
TDV Osman I
1288
Karacahisar
Später in Chroniken erzählt
Osman nimmt die Festung Karacahisar ihrem Herrn ab, der dem seldschukischen Sultan Tribut gezahlt hatte. Aufstände der Turkmenen gegen die Seldschuken und Mongolen boten ihm die Gelegenheit.
- Karacahisar ist von 1288 bis etwa 1299 sein Stützpunkt.
TDV Osman I
Etwa 1299
Bilecik und Yenişehir
Später in Chroniken erzählt
Osman beherrscht nun ein weites Gebiet von Eskişehir bis Bilecik und Yenişehir. Er lässt sich in Yenişehir nieder, lässt seine Familie in Bilecik und wendet sich İznik zu.
- İnönü geht an seinen Sohn Orhan, Yarhisar an Hasan Alp, İnegöl an Turgut Alp.
TDV Osman I
27.07.1302
Bapheus
Byzantinischer Zeithistoriker
Osmans Männer belagern İznik. Ein byzantinisches Heer rückt zum Entsatz an. Beide Seiten treffen bei Yalakova aufeinander, wo das Yalakdere-Tal die Ebene erreicht. Die Türken sind in der Überzahl und siegen.
- Die Zahlen stammen von Pachymeres. Der byzantinische Befehlshaber ist Léon Mouzalôn.
- Die Byzantiner fliehen Richtung İzmit. Die Raubzüge reichen bis Bursa und İznik, und selbst aus Paphlagonien schließen sich ihm Krieger an.
TDV Osman I · Pachymeres
1303
Dimbos und Kite
Später in Chroniken erzählt
Nach Bapheus verbünden sich die Herren der Ebene von Bursa gegen ihn. Osman schlägt sie in der Ebene von Yenişehir und erneut im engen Dimbos-Pass. Dort sterben der Herr von Kestel und Osmans Neffe Aydoğdu.
- Der Herr von Kite wird bis zur Ulubat-Brücke verfolgt und ausgeliefert; nach seiner Hinrichtung ergibt sich die Festung Kite.
- Uludağ und die Ebene öffnen sich für turkmenische Siedler. Zwei Türme, Aktimur und Balabancık, schneiden Bursa 23 Jahre lang ab.
TDV Osman I
1304
Die Sakarya-Übergänge
Später in Chroniken erzähltByzantinischer Zeithistoriker
Um İznik von Hilfe abzuschneiden, marschiert Osman zu den Sakarya-Übergängen. Die Festung Leblebüci, Lefke und Çadırlı unterwerfen sich und werden seine Gefährten (nöker). Auch Mekece unterwirft sich, und der Herr von Akhisar wird geschlagen. Osman nimmt Geyve und Tekfurpınarı ein und bleibt einen Monat.
- Karaçepüş hält stand; im nächsten Jahr wird Orhan gegen die Festung geschickt.
- Panik in Konstantinopel: Bis zum Bosporus werden plündernde Krieger gesichtet.
TDV Osman I · Pachymeres
September 1323 bis März 1324
Zwei Urkunden und Orhan
Urkunde aus seiner Zeit
Im September 1323 lebt Osman noch. Im März 1324 hat Orhan die Herrschaft inne. Zwischen diesen beiden Daten starb Osman.
- Orhans letzter Feldzug zu Lebzeiten seines Vaters richtet sich gegen die Festung Adranos (Orhaneli).
- Osmans Wesir in seinen letzten Jahren ist Alâeddin Paşa, der in der Urkunde von 1323 genannt wird.
TDV Orhan · Mal Hatun · Osman I
06.04.1326
Bursa ergibt sich
Später in Chroniken erzählt
Osman ist gestorben. Im Frühjahr 1326 zieht sein Sohn Orhan mit seinem gesamten Heer vor Bursa und fordert die Stadt zur Übergabe auf.
- Keine Plünderung und keine Gefangenen.
- Wer möchte, darf mit seinem Besitz abziehen.
- Die Stadt zahlt Orhan 30.000 Goldstücke.
TDV Orhan · Osman Gazi Türbesi
1329 bis 1331
Pelekanon und İznik
Byzantinischer Zeithistoriker
Kaiser Andronikos III. überquert das Meer, um İznik zu entsetzen. Am 01.06.1329 und 02.06.1329 trifft sein Heer bei Pelekanon auf Orhans Heer und wird geschlagen. Der Kaiser, von einem Pfeil am Bein verwundet, wird auf einem Teppich auf ein Schiff getragen.
- Orhan nimmt ganz Kocaeli ein.
- İznik ergibt sich am 02.03.1331 (İbn Kemal nennt 1333).
TDV Orhan
Worauf die Siegel beruhen
- Urkunde aus seiner ZeitZu Lebzeiten Osmans oder seines Sohnes Orhan verfasst.
- Byzantinischer ZeithistorikerVon einem byzantinischen Autor derselben Jahre verfasst.
- Später in Chroniken erzähltIn Chroniken erzählt, die lange nach seinem Tod entstanden.
Küste: Natural Earth (gemeinfrei). Die schattierte Fläche verbindet die auf den Karten genannten Orte; sie ist keine Grenze.
Zu seinen Lebzeiten, fünf Zeugnisse
Aus Osmans eigener Zeit sind nur wenige Zeugnisse überliefert. Ein byzantinischer Historiker nennt ihn bei der Schlacht von Bapheus am 27.07.1302. Zwei Urkunden zeigen, dass er im September 1323 noch lebte und im März 1324 bereits verstorben war. Zwei Autoren der 1330er Jahre ergänzen jeweils eine Zeile.
Damals verfasst
Fünf Zeugnisse, nach Datum
Zu Lebzeiten
etwa 1307
Georgios Pachymeres
Nennt Osman (als Atmanes) bei Bapheus am 27.07.1302: einen Anführer von Raubzügen im Grenzgebiet, den kühnsten unter mehreren, der als Grenzkämpfer unter den Çobanoğulları von Kastamonu begann.
Zu Lebzeiten
Anfang September 1323
Asporça-Hatun-Urkunde
Orhans Frau stiftet zwei Dörfer, die Osman ihr gegeben hatte; Alâeddin Paşa ist ihr Bevollmächtigter. Osman lebt noch und wird als Sohn Ertuğruls genannt.
Zu Lebzeiten
08–18.03.1324
Mekece-Urkunde
Führt Osmans Söhne, eine Tochter und drei Frauen als Zeugen auf. Osman ist verstorben, und Orhan hat die Herrschaft inne.
Keine 10 Jahre später
1330
Âşık Paşa, Garibnâme
Beschreibt Heerführer im Grenzgebiet (subaşı, alp gazi) von Osmans Art.
Keine 10 Jahre später
1330er Jahre
İbn Battûta
Schreibt den Namen Osmancık, nennt Orhan seinen Sohn und erwähnt sein Grab in Bursa.
Pachymeres beschreibt keinen Sultan. Er beschreibt einen Grenzkämpfer im Dienst der Çobanoğulları, der Herren des Grenzgebiets von Kastamonu. Als die Raubzüge eines rivalisierenden Anführers aufhörten, wechselten dessen Männer zu Osman. Unter seiner Führung gingen die Raubzüge weiter.
Zwei Urkunden und die Menschen neben dem Blatt
Die Asporça-Hatun-Urkunde von Anfang September 1323 ist das wichtigste Dokument aus Osmans Zeit. Orhans Frau Asporça Hatun stiftet zwei Dörfer, die Osman ihr gegeben hatte, und nennt Alâeddin Paşa als ihren Bevollmächtigten. Die Mekece-Urkunde vom 08. bis 18.03.1324 ist eines der frühesten erhaltenen Dokumente der osmanischen Geschichte.
Die Mekece-Urkunde
Wer neben dem Blatt stand
Mitte Rebîülevvel 724, also vom 08. bis 18.03.1324, bezeugten mehrere Personen eine Stiftung in Mekece. Tippen Sie auf eine Zeile, um zu sehen, was die Urkunde festhält und was die Chroniken dazu erzählen.
Mekece-Urkunde · Mitte Rebîülevvel 72408–18.03.1324
Zeugen in der Reihenfolge der Liste
- Çoban, Melik, Hâmid, PazarlıSöhne Osmans
- FatmaTochter Osmans
- Mal Hatun bint Ömer BeyTochter von Ömer Bey
- Melek bint Melik · Efendire bint AkbaşlıTöchter von Melik und Akbaşlı
Çoban, Melik, Hâmid und Pazarlı
Die Urkunde Neben Orhan werden vier Söhne Osmans genannt. Sie stehen am Anfang der Zeugenliste.
Das Umfeld Die Chroniken nennen einen weiteren Sohn, Alâeddin Ali; im Grabmal in Bursa steht ein Sarkophag, der nachweislich ihm gehört. Der Name Çoban könnte auf den gleichnamigen ilchanidischen Emir verweisen.
TDV Mal Hatun · Osman I · Osman Gazi Türbesi
Fatma
Die Urkunde Osmans Tochter Fatma wird unmittelbar nach seinen Söhnen genannt.
Das Umfeld Die Söhne und die Tochter stehen am Anfang der Liste. Unmittelbar danach folgen drei Frauen.
TDV Mal Hatun
Mal Hatun, Tochter von Ömer Bey
Die Urkunde Sie wird als erste der drei Frauen genannt, und die Urkunde gibt Ömer Bey als ihren Vater an. Im März 1324, nach Osmans Tod, lebt sie noch.
Das Umfeld Âşıkpaşazâde nennt sie 1484 Malhun Hatun, Edebâlis Tochter, und lässt sie vor Osman sterben. Oruç nennt die Tochter des Scheichs Râbia; Neşrî nennt keinen Vater. Sicher ist, dass sie nicht Edebâlis Tochter war. Dass sie Orhans Mutter war, ist wahrscheinlich, aber nicht sicher. Wer Ömer Bey war, ist ungeklärt.
Melek und Efendire
Die Urkunde Zwei weitere Frauen treten als Zeuginnen auf: Melek, Tochter von Melik, und Efendire, Tochter von Akbaşlı.
Das Umfeld Diese beiden und Mal Hatun werden als mögliche Ehefrauen Osmans oder Orhans diskutiert; die Urkunde gibt darüber keine Auskunft.
TDV Mal Hatun
Die beiden Urkunden sind die sichersten Anhaltspunkte für Osmans Lebensende. Im September 1323 lebt er noch; im März 1324 hat Orhan die Herrschaft inne. Dazwischen starb Osman. Keine der beiden Urkunden nennt sein Alter. Als Geburtsjahr wird 1257 oder 1258 angesetzt, errechnet aus den Angaben einer Chronik: gestorben mit 69 Jahren nach 27 Jahren Herrschaft. Keines der beiden Daten stammt aus einem Dokument.
Söğüt und das Grenzgebiet, ein Land der Heerführer
Söğüt war eine Grenzstadt nordwestlich von Eskişehir, wo seldschukisches und byzantinisches Gebiet aufeinandertrafen. Turkmenische Familien lebten in den Dörfern und zogen mit ihren Herden auf die Sommerweiden von Domaniç. Heerführer, die als alp bekannt waren, organisierten die Raubzüge. Osman war ein solcher alp gazi. Für den Krieg im Grenzgebiet sammelte er Turkmenen und Flüchtlinge (garip) um sich. Er war kein einfacher Hirte.

Söğüt
Ertuğruls Grab: vom offenen Grab zum restaurierten Grabmal
Sechseckig
Ein sechseckiger Kuppelbau mit Zugang durch eine rechteckige Vorhalle.
Spätes 13. Jh.
Osman lässt für seinen Vater ein offenes Grab anlegen. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
Mehmed I Çelebi
Aus dem offenen Grab wird ein Grabmal.
1757
Sultan Mustafa III. lässt das Grabmal restaurieren.
1886
Sultan Abdülhamid II. lässt es erneut restaurieren. Bei diesen Arbeiten werden am Eingang zwei Brunnen hinzugefügt.
Um das Grabmal liegen Ertuğruls Frau Halime Hatun, sein Sohn Savcı Bey, ein Gedenkgrab für Osman und die Gräber von Gefährten wie Konur Alp, Akçakoca und Aktimur Bey.
Zwei Gelehrte standen Osman nahe: Scheich Edebâli aus Bilecik und der Rechtsgelehrte Dursun Fakih, Edebâlis Schwiegersohn. Osman besuchte Edebâlis Derwischkloster an heiligen Tagen, um ihn zu religiösen und praktischen Fragen um Rat zu bitten. Edebâli leitete die Ahi-Bruderschaft und war der erste osmanische Richter (kadı) und Mufti. Er starb 1326 und liegt mit seiner Frau, seiner Tochter und anderen im Derwischkloster begraben.

Die Grundbücher verzeichnen bereits unter Osman Stiftungen für Rechtsgelehrte und Ahis. In seinen letzten Jahren war Alâeddin Paşa sein Wesir, der in der Urkunde von 1323 als Bevollmächtigter genannt wird.
Die Geschichten und wie Historiker sie deuten
Der Baum des Traums
Wann wurde jede Geschichte erstmals aufgeschrieben?
In der Chronik träumt Osman von einem Baum, der aus seinem Nabel wächst und die Welt beschattet. Hier steht der Baum für die Quellen. Die Dokumente aus seiner eigenen Zeit bilden die Wurzeln, zwei Autoren der 1330er Jahre umgeben den Stamm. Die später erzählten Geschichten hängen in der Krone, umso höher, je später sie aufgeschrieben wurden. Tippen Sie auf ein Blatt, um zu sehen, wer sie zuerst aufschrieb und was ein Dokument oder ein Historiker dazu sagt.
- Damals verfasst
- In späterer Chronik erzählt
- Ein Dokument sagt anderes
Zu Lebzeiten verfasst
Bapheus, wie ein byzantinischer Historiker es beschrieb
Osman führt ein Aufgebot gegen ein byzantinisches Heer bei Nikomedia und siegt.
Quelle Georgios Pachymeres, 1242 in Nikaia geboren. Sein Geschichtswerk behandelt die Jahre 1260 bis 1307. Er ist der erste Historiker, der Osman (als Atmanes) nennt, bei Bapheus am 27.07.1302.
Was sie zeigt Osman als kühnsten Anführer von Raubzügen unter den Turkmenen dieses Grenzgebiets, einen Grenzkämpfer mit Bindungen an die Çobanoğulları von Kastamonu. Das byzantinische Heer unter Léon Mouzalôn zählte etwa 2.000 Mann, die Türken etwa 5.000. Nach dem Sieg verbreitete sich Osmans Ruhm bis nach Paphlagonien, und Krieger versammelten sich unter seinem Banner. İnalcık: Der 27.07.1302 kann als Gründungsdatum der Dynastie gelten.
TDV Pachymeres · Osman I
Zu Lebzeiten verfasst
Zwei Urkunden um sein letztes Lebensjahr
Zwei Stiftungsurkunden im Abstand von etwa sechs Monaten.
Quelle Die Asporça-Hatun-Urkunde (Anfang Ramazan 723, Anfang September 1323) und die Mekece-Urkunde (Mitte Rebîülevvel 724, 08–18.03.1324).
Was sie zeigen In der ersten lebt Osman noch: Orhan wird als Sohn von Osman Gazi, dem Sohn Ertuğruls, genannt. In der zweiten ist Osman verstorben, und Orhan hat die Herrschaft inne. Osman starb also zwischen den beiden Daten. Keine Quelle nennt sein Geburtsjahr: Aus den Angaben einer Chronik (69 Jahre alt, nach 27 Jahren Herrschaft) ergibt sich 1257.
Binnen zehn Jahren verfasst
Zwei Stimmen aus den 1330er Jahren
Zwei Autoren der 1330er Jahre erwähnen Osman oder Herren wie ihn.
Quelle Âşık Paşas Garibnâme von 1330 beschreibt die Heerführer des Grenzgebiets (subaşı, alp gazi), zu denen Osman gehörte. İbn Battûta, 1304 geboren, durchquerte Bursa und İznik und schreibt den Namen als Osmancık.
Was sie zeigen İbn Battûta beschreibt die angesehene Stellung der Osmanen unter den benachbarten Fürstentümern und nennt Orhan den Sohn von „Sultan Osmancık“. Weder er noch Pachymeres, Kantakuzenos, Gregoras oder al-ʿUmarî nennen Ertuğrul.
TDV Osman I · İbn Battûta · Ertuğrul Gazi
In späterer Chronik erzählt
Ertuğrul und der seldschukische Sultan
Ertuğrul kommt in das Grenzgebiet bei Söğüt, hilft dem seldschukischen Sultan Alâeddin in einer Schlacht und erhält Land.
Erstmals aufgeschrieben In den ersten osmanischen Chroniken aus dem frühen 15. Jahrhundert, etwa 80 Jahre nach Osmans Tod. Als Ertuğruls Vater nennen sie Gündüz Alp (Ahmedî, Enverî, Karamânî Mehmed Paşa) oder Süleyman Şah (Oruç, Âşıkpaşazâde, Neşrî).
Was Dokumente und Historiker sagen Schon die Urkunde von 1323 nennt Osman als Sohn Ertuğruls. Ein späteres Grundbuch verzeichnet einen „für Ertuğruls Seele“ gestifteten Hof in Söğüt, das früheste Zeugnis über ihn. İnalcık deutet die Erzählung von der Hilfe für den Sultan als schwache Erinnerung an die Kriege zwischen Seldschuken und Nikaia von 1225 bis 1231.
TDV Ertuğrul Gazi · Osman I
In späterer Chronik erzählt
Abstammung vom Stamm der Kayı
Osmans Abstammungslinie führt über den Stamm der Kayı zurück zu Gün Han, dem Sohn von Oğuz Khan.
Erstmals vollständig aufgeschrieben Von Yazıcıoğlu Ali in seinem Târîh-i Âl-i Selçûk, 1436–37, etwa 112 Jahre nach Osmans Tod. Damit reagierte er auf den Druck, den Timurs Sohn Şâhruh auf den osmanischen Hof ausübte.
Was Historiker sagen Wittek hielt die Abstammung für einen späteren dynastischen Anspruch aus der Zeit Murads II. Köprülü sah in den Kayı den ersten ethnischen Kern des Staates. Die Quellen stimmen darin überein, dass Osmans Stamm oghusischer (turkmenischer) Herkunft war. Die Verbindung zu den Kayı ist wahrscheinlich Yazıcıoğlus Idee, könnte aber zutreffen. Murad II. war der erste osmanische Herrscher, der das Kayı-Zeichen auf seine Münzen prägen ließ.
In späterer Chronik erzählt
Die Herren der Grenze bitten ihn, han zu werden
Die Herren der Grenze versammeln sich vor Osmans Tür, beraten lange und bitten ihn, ihr han zu werden. Er nimmt an.
Erstmals aufgeschrieben Yazıcıoğlu Ali, 1436–37: „siz han olun“, „Seid Ihr Khan“, sagen die Herren.
Was Historiker sagen İnalcık datiert die eigenen Sultanatsproklamationen der anatolischen Beys mit Freitagspredigt und Münzen in ihrem Namen auf 1335, nach dem Tod des letzten Ilchans. Die Szene steht neben der späteren Behauptung, Osman habe die Predigt in seinem Namen verlesen lassen.
TDV Osman I
In späterer Chronik erzählt
Der Traum in Edebâlis Derwischkloster
Osman schläft im Derwischkloster von Scheich Edebâli in Bilecik. Ein Mond steigt aus der Brust des Scheichs auf und tritt in seine ein. Aus seinem Nabel wächst ein Baum; sein Schatten bedeckt die Welt, darunter erheben sich Berge, und aus jedem entspringen Flüsse. Edebâli sagt: „Gott hat dir und deinem Geschlecht die Herrschaft gegeben. Möge sie gesegnet sein.“
Erstmals aufgeschrieben Bei Âşıkpaşazâde, der sein Geschichtswerk 1484 abschloss, etwa 160 Jahre nach Osmans Tod. Seine Quellen sind Yahşi Fakih, Sohn des Imams İshak Fakih, und Mahmud Paşa, Edebâlis Sohn.
Was Historiker sagen İnalcık hält Yahşi Fakihs verlorene Lebensbeschreibung der frühen Beys für Âşıkpaşazâdes Hauptquelle und die darin genannten Orte und Wege für zutreffend. Segensgeschichten wie diese, die von vielen turkmenischen Herren erzählt werden, deutet er als Mittel, die göttliche Bestätigung der Autorität eines Herrschers zu zeigen.
TDV Edebâli · Osman I · Âşıkpaşazâde
Später erzählt; ein Dokument sagt anderes
Mal Hatun, Tochter Edebâlis
Osman heiratet Malhun Hatun, die Tochter von Scheich Edebâli. Sie ist Orhans Mutter.
Erstmals aufgeschrieben Bei Âşıkpaşazâde, 1484, etwa 160 Jahre nach Osmans Tod.
Was ein Dokument sagt Die Mekece-Urkunde vom März 1324 nennt sie Mal Hatun, Tochter von Ömer Bey. Sicher ist, dass sie nicht Edebâlis Tochter war. Dass sie Orhans Mutter war, ist wahrscheinlich, aber nicht sicher. Oruç nennt die Tochter des Scheichs Râbia; Neşrî erzählt von einer Begegnung in jungen Jahren im Dorf İtburnu und nennt keinen Vater.
Später erzählt; ein Dokument sagt anderes
Edebâli und Mal Hatun sterben, und Osman bestattet sie
Edebâli und Mal Hatun sterben im Abstand von einem oder zwei Monaten. Osman, der drei Monate später stirbt, bestattet beide mit eigenen Händen in Bilecik.
Erstmals aufgeschrieben Bei Âşıkpaşazâde, 1484, etwa 160 Jahre nach Osmans Tod.
Was ein Dokument sagt Mal Hatun ist Zeugin in der Mekece-Urkunde vom März 1324, nach Osmans Tod; sie hat ihn also überlebt. Edebâli starb 1326 (eine Quelle nennt 1327).
In späterer Chronik erzählt
Die silberne Kuppel in Bursa
Während der langen Belagerung von Bursa blickt Osman von den Mauern auf die Stadt, sieht eine Klosterkapelle wie Silber glänzen und bittet darum, unter dieser Kuppel bestattet zu werden.
Erstmals aufgeschrieben Bei Âşıkpaşazâde, 1484.
Was bekannt ist Bursa ergab sich am 06.04.1326; die Bestattung dort erfolgte also danach. Orhan bestattete seinen Vater in der runden Kapelle. İbn Battûta nennt in den 1330er Jahren bereits Osmans Grab in einer Moschee, die zuvor eine Kirche gewesen war. Das Gebäude brannte 1801, und das Erdbeben von 1855 beschädigte es schwer; das heutige Grabmal stammt von 1863.
TDV Osman Gazi Türbesi · Orhan
In späterer Chronik erzählt
Die in seinem Namen verlesene Predigt
Osman erklärt sich zum unabhängigen Herrscher: Die Freitagspredigt (khutba) wird in seinem Namen verlesen.
Erstmals aufgeschrieben Bei Âşıkpaşazâde (Kapitel 14), in Karacahisar. Neşrî, der zwischen etwa 1485 und 1493 schrieb, setzt dies nach dem Tod des seldschukischen Sultans Alâeddin an.
Was Historiker sagen İnalcık: Die Argumente für die Unabhängigkeit bei Âşıkpaşazâde wurden viel später von Menschen eingefügt, die den Beginn der Dynastie bei Osman sahen. Die Mongolen brachten den seldschukischen Sultan Alâeddin III. 1302 nach Täbris, der letzte seldschukische Herrscher hielt sich bis 1308, und die anatolischen Beys führten Predigt und Münzen erst 1335 ein.
In späterer Chronik erzählt
Ertuğruls Traum und Râbia
Den Traum hat Ertuğrul, nicht Osman, und die Tochter des Scheichs, die Osman heiratet, heißt Râbia.
Erstmals aufgeschrieben Bei Oruç b. Âdil in seinem Tevârîh-i Âl-i Osmân, in einem Text von etwa 1495 und einem längeren von 1500–03, etwa 175 Jahre nach Osmans Tod.
Was Historiker sagen Oruç behielt diese Fassung bei, obwohl er Âşıkpaşazâdes Buch kannte. İnalcık rät, die Anfangsabschnitte der Chroniken sorgfältig zu lesen und vage Behauptungen von den darin enthaltenen historischen Informationen zu trennen.
TDV Edebâli · Mal Hatun · Oruç b. Âdil
Die Jahre werden ab 1324 gezählt, als Osman den Urkunden zufolge bereits verstorben war.
Die Historiker
Wie viel Gewicht haben die Chroniken?
Vier Deutungen der Chronikschicht
Wenig GewichtViel Gewicht
- 1
Imber
Hat die Frühzeit als „schwarzes Loch“ bezeichnet.
- 2
Wittek
Deutete die Kayı-Abstammung als späteren dynastischen Anspruch und formulierte die „Ghaza-These“: Glaubenskrieger als Kern des frühen Staates. Lindner und andere kritisieren sie.
- 3
İnalcık
Entgegnet, die Chroniken pauschal als Erzählungen abzutun, sei der bequeme Ausweg: Ihre Ortsnamen und Wege stimmen, und Pachymeres liefert Einzelheiten, die ihnen fehlen.
- 4
Köprülü
Verteidigte die Kayı als ersten ethnischen Kern des Staates.
Wie die Geschichten weitergegeben wurden
İshak Fakih
ein Zeitgenosse der ersten Beys
Gab seine Berichte an seinen Sohn weiter.
Yahşi Fakih
sein Sohn
Schrieb eine Lebensbeschreibung der ersten Beys. Sie ist nicht erhalten.
Âşıkpaşazâde
1484 abgeschlossen, etwa 160 Jahre nach Osman
Nennt Yahşi Fakih und Mahmud Paşa, Edebâlis Sohn, als seine Quellen.
Neşrî, Oruç und andere
Chroniken des 15. Jahrhunderts
Schöpfen aus demselben Buch.
1299
Das traditionelle Datum
Die alte Chronikerzählung datiert Osmans Einnahme von Bilecik und seine Unabhängigkeit auf dieses Jahr. Das Jahr fällt in eine Zeit mongolischer Unruhen in Anatolien.
27.07.1302
Bapheus
Die erste datierte Handlung in einer Quelle aus seiner eigenen Zeit. İnalcık: Sie kann als Beginn der Dynastie gelten.
Beide Daten sind gebräuchlich. Welches ein Buch nennt, hängt davon ab, ob es den Chroniken oder Pachymeres folgt.
Bursa und İznik, jahrelang abgeschnitten
Osman erlebte den Fall Bursas nicht mehr. Nach den Schlachten von 1303 schnitt er die Stadt mit zwei kleinen Festungen ab; die Belagerung dauerte 23 Jahre. Sein Sohn Orhan nahm Bursa am 06.04.1326 ein. İznik folgte am 02.03.1331.
Die Belagerung
Bursa, 23 Jahre abgeschnitten
Andere Berichte nennen 20 bis 25 Jahre.
06.04.1326
- 1
Im Frühjahr 1326 zieht Orhan mit seinem gesamten Heer vor Bursa und fordert die Stadt zur Übergabe auf.
- 2
Keine Plünderung und keine Gefangenen: Die einrückenden Soldaten werden den Menschen kein Leid zufügen.
- 3
Wer möchte, darf mit seinem Besitz unter dem Schutz von Orhans Soldaten abziehen.
Bei der Übergabe
30.000 Goldstücke
an Orhan gezahlt.
İznik hielt länger stand. Kaiser Andronikos III. überquerte das Meer zum Entsatz der Stadt, und am 01.06.1329 und 02.06.1329 wurde sein Heer bei Pelekanon geschlagen. Am Bein verwundet, wurde er auf einem Teppich auf ein Schiff getragen. Zwei Jahre später ergab sich İznik.

Wo er ruht und wie er aussah
Osman liegt in Bursa im Grabmal in Tophane auf dem Hügel der alten Zitadelle. Das heute sichtbare Grabmal wurde 1863 errichtet. Es steht an der Stelle eines einstigen runden byzantinischen Gebäudes, der „Silbernen Kuppel“ (Gümüşlü Kümbet). Die Chroniken berichten, dass Orhan seinen Vater dort nach der Einnahme der Stadt bestattete.

Das Grabmal
Das Grabmal von 1863 und wer darin liegt
7 Fenster
Acht Seiten: eine mit einer Tür, die übrigen sieben mit je einem Fenster.
1863
Nach dem Brand von 1801 und dem Erdbeben von 1855 für Sultan Abdülaziz neu errichtet.
17 Sarkophage
Bei fünf ist bekannt, wer darin liegt. Bei den übrigen zwölf nicht.
UNESCO 2014
Das Grabmal liegt innerhalb der Welterbestätte „Bursa und Cumalıkızık: die Wiege des Osmanischen Reiches“.
- 1
Die Vorhalle
Zwei schlanke Säulen tragen Sultan Abdülaziz’ Tuğra (sein Siegel).
- 2
Die Eingangshalle
Holzbögen. Das Zimmer des Türbedars liegt an der Westseite.
- 3
Das Grabmal
Eine achteckige Kammer unter einer Kuppel mit einer zehnzeiligen Inschrift von Osman Nevres aus dem Jahr 1280 (1863).
- 4
Osmans Sarkophag
In der Mitte: Holz mit Perlmuttintarsien, von einem Geländer umgeben, mit einer Samtdecke mit Metallfadenstickerei. Decke und Gitterwerk wurden 2004 restauriert.
17 Sarkophage, fünf namentlich zugeordnet
Tippen Sie auf ein goldenes Feld. Die Felder zeigen nicht die tatsächlichen Standorte.
Osman Gazi
In der Mitte des Grabmals, unter der Samtdecke.
Alâeddin Bey
Osmans Sohn. Die Chroniken nennen ihn Alâeddin Ali.
Asporça Hatun
Orhans Frau. Ihre Urkunde vom September 1323 zeigt, dass Osman noch lebte.
İbrâhim
Orhans Sohn von Asporça.
Savcı Bey
Murads I. Sohn.



Drei Gesichter, keines nach dem Leben



War er ein Sultan? Die Münze und die Predigt
Ein Sultan lässt seinen Namen in der Freitagspredigt verlesen und auf Münzen prägen. İbn Battûta schreibt in den 1330er Jahren „Sultan Osmancık“. Doch vor 1335, als der letzte Ilchan gestorben war, nahm kein turkmenischer Bey in Anatolien den Titel „größter Sultan“ an. Eine Inschrift von 1337 nennt Orhan „Sultan der Gazis“. Die hier gezeigte Silbermünze wurde zu Orhans Zeit geprägt.

Kurze Antworten
War Osman I. ein Sultan?
Die Quellen verwenden unterschiedliche Begriffe. Pachymeres schreibt von einem Anführer von Raubzügen im Grenzgebiet. İbn Battûta schreibt in den 1330er Jahren „Sultan Osmancık“. Vor 1335 nahm kein turkmenischer Bey in Anatolien den Titel „größter Sultan“ an, und eine Inschrift von 1337 nennt seinen Sohn Orhan „Sultan der Gazis“. Die spätere osmanische Tradition zählt Osman als ersten Herrscher der Dynastie.
Wann entstand der osmanische Staat?
Das traditionelle Datum ist 1299 und stammt aus der alten Chronikerzählung. İnalcık sieht Bapheus am 27.07.1302, das erste Datum aus einer Quelle von Osmans eigener Zeit, als annehmbares Gründungsdatum der Dynastie. Beide Daten sind gebräuchlich.
War Mal Hatun die Tochter von Scheich Edebâli?
Âşıkpaşazâde schreibt dies 1484. Die Mekece-Urkunde vom März 1324 nennt sie als Tochter von Ömer Bey; sicher ist, dass sie nicht Edebâlis Tochter war.
Wie sah Osman aus?
Ein zu seinen Lebzeiten geschaffenes Bildnis ist nicht bekannt. Drei bekannte Darstellungen entstanden mindestens 225 Jahre nach seinem Tod: die Miniatur von 1579/80, ein Gemälde aus dem Umkreis von Paolo Veronese und Laurence Johnsons Stich von 1603 für Knolles’ Geschichte der Türken.
Wo ist Osman bestattet?
In Bursa, im Grabmal in Tophane, das Sultan Abdülaziz 1863 errichten ließ. Das Grabmal seines Sohnes Orhan steht daneben. Ein Gedenkgrab (makam) für Osman befindet sich auch in Söğüt, außerhalb von Ertuğruls Grabmal.
Quellen
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- Osman I, Halil İnalcık — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2007, geprüft am 20.10.2026
- Orhan, Halil İnalcık — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2007, geprüft am 20.10.2026
- Mal Hatun, Feridun Emecen — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2019, geprüft am 20.10.2026
- Edebâli, Kamil Şahin — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 1994, geprüft am 20.10.2026
- Ertuğrul Gazi, Fahameddin Başar — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 1995, geprüft am 20.10.2026
- Kayı, Faruk Sümer — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2022, geprüft am 20.10.2026
- Pachymeres, Georgios, Levent Kayapınar — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2007, geprüft am 20.10.2026
- Âşıkpaşazâde, Abdülkadir Özcan — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 1991, geprüft am 20.10.2026
- Neşrî, Abdülkadir Özcan — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2007, geprüft am 20.10.2026
- Oruç b. Âdil, Abdülkadir Özcan — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2007, geprüft am 20.10.2026
- Wittek, Paul, Turgut Akpınar — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2013, geprüft am 20.10.2026
- İbn Battûta, A. Said Aykut — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 1999, geprüft am 20.10.2026
- Osman Gazi Türbesi, Doğan Yavaş — TDV İslâm Ansiklopedisi, gedruckte Ausgabe 2007, geprüft am 20.10.2026
- Osman Gazi Türbesi – Bursa — Kültür Portalı, Ministerium für Kultur und Tourismus, kulturportali.gov.tr, geprüft am 23.10.2026
- Ertuğrul Gazi Türbesi – Bilecik — Kültür Portalı, Ministerium für Kultur und Tourismus (Text der Provinzdirektion Bilecik), kulturportali.gov.tr, geprüft am 23.10.2026
- Şeyh Edebali Türbesi – Bilecik — Kültür Portalı, Ministerium für Kultur und Tourismus, kulturportali.gov.tr, geprüft am 23.10.2026
- Portret van sultan Osman I (RP-P-1905-4914) — Rijksmuseum, Stich von Laurence Johnson für Richard Knolles’ Geschichte der Türken, in London von Adam Islip herausgegeben, 1603, gemeinfrei, geprüft am 20.10.2026
- Türbeler — Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Bursa, bursa.ktb.gov.tr, geprüft am 20.10.2026
- Vakıflar Genel Müdürlüğü Arşiv Rehberi — Generaldirektion für Stiftungen, cdn.vgm.gov.tr, Eintrag Asporçe Hatun (723 / 1323), geprüft am 20.10.2026



